Es ist ein ewiges Dilemma. Marken, Sport und Stars. Mit Andre Agassi hat sich nun der erste große Tennispopstar von den Tennisfeldern verabschiedet. In vielen anderen Sportarten und heimischen Küchen geht die Diskussion jedoch munter weiter. “Mutter! Ich brauch unbedingt den neuen AirJordan!” “Kind! Ich geb nicht schon wieder 150 Euro für Schuhe aus, die Dir ohnehin nächste Woche wieder abgezogen werden!”


Dem will jetzt Stephon Marbury, Point Guard der NY Knicks ein Ende setzen. Sich darüber bewusst, dass der Endorsementwahnsinn um seine NBA-Kollegen Bryant, James und Iverson weitaus unschönere Blüten treibt, als in den selbstherrlichen Werbeclips von adidas und Nike dargeboten wird, bringt er nun eine eigene Linie an den Start mit Namen Starbury. Von Courtschuhen bis hin zu Jacken und anderem Gedöns. Der Clou: der Schuh mit dem der Meister der Körbe von nun an auch höchstpersönlich während der Season spielt kostet fantastische 15 Dollar. Welch Kampfansage! Jetzt kommen die Großen in Legitimationszwänge. Wie kann man für einen Basketballschuh das Zehnfache verlangen, wenn einer der besten der Welt mit viel günstigeren Schuhen das gleiche Spiel betreibt. Auch die Jacken, Sweater und Jeans der Linie überschreiten diese neue Schallgrenze von 15 Dollar nicht. Man dürfte jetzt natürlich einwenden, dass so günstige Preise auch günstige Produktionsstätten erfordern. “Aber ist es irgendwo anders anders?” müsste die resignierende Gegenfrage lauten.
nodeland befindet dies dennoch für großartig und für einen richtigen und mutigen Schritt von einem der anscheinend wahren Sportsmänner??! Man hofft auf Nachahmer und bald dann endlich die Miro-Klose-Performance-Kollektion bei kik?

September 18th, 2006 at 09:50
hallo, hallo, wenn da mal nicht kinderarbeit en masse
im spiel ist, nä?!!!!??
(aber pssssst…was mache ich meinen mund auf…;))