node heißt verknüpfen.

Neues im Kontext des Alten verstehen.

Und umgekehrt.

Laden Sie sich unsere bisherigen Ausgaben herunter!

Sie möchten mehr wissen? node.contact(at)gmail.com

blog

Jump up Jump up and get down

, , ,

jumpstyle.jpg

Die Glokalität des Clubtanzes - eines unserer Themen in node 20. Aktuell und lesenswert: Ein Beitrag zur holländischen Jumpstyle-Szene im XLR8R-Magazin. Hier geht es zum Artikel.

By Jan Peter Wulf 2008-01-30 · Add a comment

Rethinking Business

, , , , , , , ,

fabbing.jpg

In node 19 stellen wir neue Produkte und die Technik des Fabbing vor. Dazu besuchten wir die Rethinking Business in der Zeche Zollverein, Essen. Das Beratungsunternehmen Z_Punkt, das diese Konferenz ausgerichtet hat, hat jetzt ein Dokumentationsvideo zu der Veranstaltung online gestellt.
Anzusehen ist es hier.

By Jan Peter Wulf 2007-12-20 · Add a comment

Jour J

, , , , , , ,

joost.jpg

Heute mal wieder bei zwei J-Seiten vorbeigeschaut, Justin TV und Joost: Ersteres hat sich zu einem echten Mitmach-Lifecasting-Kanal gemausert, auf dem man seinem voyeuristischen Hang (keine Sorge, Zuschauer sein ist immer Voyeur sein) frönen kann beim Endlos-Gelaber gelangweiler amerikanischer Kids. Joost bietet mittlerweile jede Menge Sender, deren jeweilige Angebote aber meist noch übersichtlich sind. Dafür gibt es die ersten Feature-Filme in voller Länge, mit echten Werbespots drin, die man nicht skippen kann. Wie im TV eben. Aber nur ein Spot, wie im Internet eben. Für beides gilt: Die Usability ist genial. Bleibt abzuwarten, wann sich beides mit echten Inhalten füllt.

By Jan Peter Wulf 2007-10-06 · Add a comment

Freeganismus

, , ,

In node 16 schrieben wir über den Freeganismus als ultimative Form der Vegetariertums und zugleich radikale Form der Konsumverweigerung: Freeganer betreiben Zweitnutzung statt Verweigerung über das so genannte Containern oder „dumpster diving“ (Mülltonnentauchen). Aus ideellen Gründen – analog zu denjenigen, die es aus existentiellen Gründen tun müssen – ernähren sie sich von dem, was in die (Bio-) Tonne geworfen wird.
Jetzt hat Spiegel Online einen interessanten Beitrag zum Freeganertum veröffentlicht. Hier ist von “rückläufigem Trend” zum Mülltonnentauchen bei Lidl zu lesen, während Marks&Spencer blaue Farbe in seine Müllcontainer kippen soll, damit die allabendlichen Besucher sich fernhalten. Zwecklos, weil hier erlesenes Food bzw. Müll zu kriegen ist, so ein Insider. M&S hat sich 2001 aus Deutschland zurückgezogen.

Hier geht es zum Spiegel-Artikel.

By Jan Peter Wulf 2007-10-04 · Add a comment

harderbetterfasterstronger

,

auch ein schönes Neo Skilling-Video.

By Jan Peter Wulf 2007-09-22 · 1 comment

twitter blocks

, , , , ,

In node 17 schrieben wir unter anderem über das Trendthema Mikrobloggen und die damit einhergehende Frage an die Welt: “Was machst du?”. Denn das ist, was das Mikrobloggen ausmacht: Alle schreiben, was sie gerade tun. Weil das nicht immer hochspannend ist, gibt es drumherum vieleviele Tools, die das wenigstens cool aussehen lassen. Ganz heiß: Twitter Blocks. Hier sieht man, wer mit wem auf dem Mikroblog Nummer eins, Twitter, in welcher Weise zusammenhängt und wie viele Leute die Beiträge des Mikrobloggers verfolgen, deswegen auch “Followers” genannt. Sieht aus wie das Kindergartenspiel mit den Plastikwürfeln zum Ineinanderstecken.


By Jan Peter Wulf 2007-09-15 · Add a comment

Analyse der Kreativwirtschaft

, , , ,

creativeindustries.jpg

Obwohl nodeland so unabhängig und überparteilich wie die Bild-Zeitung ist (mindestens), sei hier auf eine interessante neue Publikation der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hingewiesen: Kulturwirtschaft und Creative Industries 2007. Hier kommt die in node 15 vorgestellte “Schlüsselindustrie” noch einmal mit frischen Zahlen und Fakten vorgestellt: 218.000 steuerpflichtige Unternehmen waren 2006 in den Creative Industries Deutschlands tätig, die insgesamt 950.000 Erwerbstätige und einen Umsatz von knapp 126 Mrd. Euro vorweisen können. Auf die Kleinstunternehmen fällt mengenmäßig der Löwenanteil von 150.000 gezählten “Büros”, der Umsatz liegt jedoch nur bei 17 Mrd. Euro, das sind weniger als 115.000 Euro pro Unternehmen.
Die kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, erklärt zu den Ergebnissen der Studie: “Es zeigt sich, dass die Gesamtzahl der Mikrounternehmen in den Creative Industries stetig zunimmt, zugleich wachsen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten für die einzelnen FreiberuflerInnen und KleinstunternehmerInnen. Die zentrale politische Aufgabe ist es deshalb, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, so dass die „Kleinen“ neue Absatzmärkte für ihre Produkte und Leistungen erschließen können. Dabei geht es nicht um neue bürokratische Instrumente, sondern um eine Verbesserung und Flexibilisierung der bisherigen Programme für die Kulturwirtschaft.“ Vor allem lokale und regionale Förderungsprogramme seien notwendig, so ein Ergebnis der Studie. Darüber hinaus solle im Rahmen einer “europäischen Kulturagenda” 2008 erstmals über Landesgrenzen hinaus das Thema Kulturwirtschaft in puncto Mobilität der Akteure, empirischer Erforschung der Branche und Zugang der Entwicklungsländer zu dieser Branche forciert werden.

Hier geht es zum Download der Studie.

By Jan Peter Wulf 2007-08-15 · Add a comment

(better not to) tangible user interface

, , , ,

Eine ganz besondere Art der tangible user interfaces (TUI), die wir in der aktuellen Ausgabe von node vorstellen, wird gerade in Frankfurts Nachtleben getestet: Das Piss Screen ist ein typisches Autorennspiel, das allerdings mit dem männlichen Urinstrahl statt mit einem Joystick (jaja, denkt doch was Ihr wollt) gespielt wird. So können die Gäste in bester Need for Speed-Manier zocken und bekommen gleichzeitig die Lektion erteilt, dass sie ihr echtes Auto lieber stehen lassen. Denn je betrunkener der Spieler, desto langsamer die Reaktionsfähigkeit, die auf die Sensoren im Pinkelbecken übertragen wird. Wir sind gespannt auf die Sims fürs Damenklo und empfehlen das Anschauen des Videos:


Auf www.piss-screen.de gibt es zudem noch ein Making of-Video.

By Jan Peter Wulf 2007-08-12 · Add a comment

sclipo

, ,

sclipo.jpg

In node 15 haben wir das Neo Skilling vorgestellt, die Talentförderung durch das Web 2.0. Nachgelieferter Surftipp: Sclipo ist ein Skill-Portal, das nun auch auf deutscher Sprache erschienen ist. Hier findet man ein breites Spektrum an Videos, die neben der Zurschaustellung einzigartiger Fertigkeiten auch auf Nachmachbarkeit abzielen. Wer keinen Knopf annähen kann, bekommt hier audiovisuelle Hilfe. Wer seine Xbox auseinander- und wieder zusammenbauen will auch. In der Bestenliste findet sich auch ein Video, das letzte Geheimnisse der Weiblichkeit entschlüsseln helfen soll…
www.sclipo.com

By Jan Peter Wulf 2007-07-28 · Add a comment

bieronade

, ,

beeronade.jpg

Bionades Monopol für gesunde Limonade bröckelt: Weil sich der Hersteller aus der Rhön von niemandem kaufen lassen will, stehen jetzt Bionade-Clons der großen Brauereien vor der Marktreife. Beck´s will nach erfolgreichem Test eine Biobrause namens Nox rausbringen, die Geschmacksrichtungen wie Orange-Pfeffer, Marula-Lime und Grapefruit-Litschi haben soll. Warsteiners Ich auch-Limo heißt Aloha und soll mit Grapefruit-Orange und Mango-Lime kommen. Auch andere Brauereien sollen bereits Biolimos testen. Den Innovatorbonus hat Bionade auf seiner Seite, Punkte für die Majors sind der hohe Preis und die schwankende Lieferfähigkeit der Indie-Brause. We´ll see.

By Jan Peter Wulf 2007-07-18 · 1 comment

Let me take you to the Candie´s shop

, , ,

fergie.jpg

Fergie, Solo-Sängerin und mit den Black Eyed Peas berühmt geworden, bringt das Thema Sponsoring von Musikern auf ein neues Level. Nachdem Songverkauf an die Industrie und Sponsoring von Touren schon gang und gäbe sind, hat Fergie mit der Bekleidungsfirma Candie´s einen Deal abgeschlossen, der schon in die Richtung einer integrierten Marketingmaßnahme rund um einen Star geht: Fergie wird natürlich in Werbesports der Firma als Protagonistin aktiv sein. Darüberhinaus wird Fergie Songs produzieren, in denen Candie´s und die Markenwelt auftauchen werden. Und ihre Fans können sich zukünftig auf Konzerten von Stylisten der Firma einkleiden und herrichten lassen. Insgesamt erhält die 32-jährige dafür 4 Millionen US-Dollar.
Quelle: Times Online

By Jan Peter Wulf 2007-07-05 · Add a comment

Second China

, , ,

Das Thema Second Life beobachten wir mit kritischer Distanz - allzu viele next big things sind schon gekommen und gegangen. Second Life wird wohl erst dann ein Metathema, wenn es eine Open Source-Lösung geben wird. Bis dahin watschelt die Industrie dem landläufigen Glauben hinterher und eröffnet im SL sogar virtuelle Chipsfabriken (als ob Kartoffelchips nicht ganz real von ihrer Symbiose aus Maismehl-Suchtfaktor und erregendem Tütenknistern lebten), während das echte Second Life sich bei World of Warcraft über den Hype amüsiert.
Kleine Randnotiz: Aktuell nehmen die Markenfälschungen im Second Life zu, wie das Magazin Werben & Verkaufen berichtet. Lippenstifte von Coco Chanel wie Turnschuhe von Puma. Also: Die Kopie des Originals im virtuell-authentischen Abbild des ursprünglich Realen undsoweiter undsofort. Könnte man jetzt medienphilosophisch verhackstücken, oder einfach konkludieren: Da drüben ist es auch nicht besser. Das wiederum wäre ja sogar ein erster Schritt hin zu einem “echten” zweiten Leben. Ob die Schuhe wohl genauso lange halten?

By Jan Peter Wulf 2007-06-29 · Add a comment

Im Reich der Zeichen

, , ,

londonlogo.jpg

Gut, 600.000 Euro sind nicht wenig. Aber soviel kostet gutes virales Marketing nun eben mal. Wenn man einen Diskurs um eine Marke etablieren will, muss man ihn mit Inhalt anfeuern. Das hat geklappt. Während viele andere Sportlogos in Schönheit sterben, konnte schon das Key Visual der WM 2006 beweisen: Ein mieses Logo ist ein polysemes Zeichen, da kann jeder was zu sagen, da kann jeder seinen Senf dazu geben. Erste Bootlegs wie diese und jene Umdeutung des kontrovers diskutierten Londonlogos tauchen schon auf, und so werden zumindest die Semiotik-Experten unter den Marketingfachleuten sagen: Good job.
www.london2012.com

By Jan Peter Wulf 2007-06-18 · 1 comment

Aus gegebenem Anlass…

,

dragonsgo.jpg

…sei dem gebürtigen Quakenbrücker dieser Post nachgesehen.
Der Trend geht zur Meisterschaft!
+++ 70:69 gegen Bamberg the dream continues +++

By Jan Peter Wulf 2007-06-15 · 1 comment

On Manualism

, , ,

In der kommenden node-Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Neo Skilling. Ohne Tricks und Hilfsmittel werden körperliche Talente offenbart, die über Web 2.0-Medien an die Öffentlichkeit gelangen. Der Körper als Medium selbst, oder frei nach McLuhan: Der eigene Körper als Extension des Körpers. Ein Beispiel dafür ist Manualism, auch Handfarting genannt. Die Manualisten machen Musik mit den Händen, nur mit den Händen. Ein “Pionier”: John Twomey, 1974.


By Jan Peter Wulf 2007-06-08 · Add a comment

Absolut Kissenschlacht

, ,

Eines von vielen Beispielen, wie sehr sich die sogenannte Protestkultur zum konsumierbaren Gut ausfasert. Harter Drink, harte Jungs, weiche Federn. Geht das auch anders herum? Friedensbewegte schießen mit scharfer Munition und danach trinkt man einen Saft auf die Schußwunden?

Einen lesenswerten Beitrag zum G8-Gipfel hat Mercedes Bunz im Magazin DE:BUG veröffentlicht. Hier.

By Jan Peter Wulf 2007-06-07 · Add a comment

Reclaim the rubber dinghies

, , , , ,

hedonistinternational.jpg

In node 14 schrieben wir über die Berliner Hedonistische Internationale, die der neo-hegemonialen Demonstrationskultur, die sich rund um den nun nahenden Heiligendamm-Gipfel formiert, mit ihren schrägen Mitteln (irgend)etwas entgegensetzen will. Oder besser: sich quer zu allem stellt, denn wenn mit Schlauchbooten zum Verteidigungsministerium gepaddelt wird, man halb nackig vor dem Reichstag ravt und für die Zeit am Zaun Wegbass-Boxen-Anleitungen präsentiert, ist der Demonstrationsgegenstand nicht besonders luzide. Ist aber auch nicht so wichtig. Raven in der Sparkasse ist schon wieder out (ungefähr acht Jahre), da ist öfter mal was Neues ja ganz in Ordnung.
www.hedonist-international.org

By Jan Peter Wulf 2007-05-24 · 1 comment

let´s kick it.com

, , ,

madchester1.jpg

So eine Idee kann wohl nur aus einem Land kommen, in dem zu Spielen in der dritten Division regelmäßig mehr Fans in die Stadien gehen als zum VFL Wolfsburg: MyFootballClub will - wie beim Bandsupport-Projekt sellaband, das wir in node 11 vorstellten - mit einer smarten Masse nichts Geringeres erreichen als den Kauf eines Profi-Fußballclubs. Das geht so: Registrieren ist umsonst, aber wenn 50.000 Leute dabei sind, steigt die Einlage des Eigenkapitals von null auf 35 Pfund. Und das könnte schon binnen kürzester Zeit soweit sein - gerade mal zweieinhalb Wochen nach Projektstart ist schon knapp die Hälfte der nötigen Member versammelt worden!
Wenn dann irgendwann ein Team 2.0 auf dem Platz steht, schauen nicht nur Ölbarone und dickliche Poplegenden dumm aus der Wäsche, sondern die Beteiligten dürfen sogar an Spielertransfers und anderen strategischen Vereinsentscheidungen teilnehmen. Eine Einflussnahme, die so mancher Uschi gar nicht schlecht täte.

Bleibt nur eine Frage an die football madness auf der Insel: Welches Team kaufen?

www.myfootballclub.co.uk

By Jan Peter Wulf 2007-05-17 · 1 comment

We Rock The World

, , ,

We are the world - und der Superstar versammelt (und ästhetisiert) unsere Gewissensbisse ob des Umgangs mit ebendieser. In node 14 berichten wir über Das gute schlechte Gewissen - hier nun zwei aktuelle Musikvideobeispiele aus dem Bereich NuRock: Pünktlich zum G8-Gipfel Linkin Park mit einem Rundumschlag, der jeden Zuschauer zur völligen Misanthropie bringen müsste (wären die versammelten Bilder aus Drittem Reich, der Arktis und aus The Day After nicht so stylish) und schon etwas älter Nickelback mit einer visuellen Budgetkalkulation. Und mit Männergebärden, beide. Never forget where you´re coming from.

Linkin Park - What I´ve Done.

Nickelback - If Everyone Cared

By Jan Peter Wulf 2007-05-17 · Add a comment

L.A. Style

, , ,

pixeltown.jpg

New York ist Moderne und dicht gedrängte Hybris, L.A. ist Postmoderne und Metro Area, ein schier endloser Stadtrand. In node 10 haben wir sozusagen die Pixelversion von NYC vorgestellt: das ambitionierte Projekt Myhouse von Mr. Wong: ein virtueller Wolkenkratzer, der eine ganze Stadt in sich verdichtet.
Jetzt gibt es auch L.A. als Pixelprojekt: In Pixeltown herrscht Neighborhood-Atmosphäre, und wo man sich gerade befindet im (demnächst) endlosen Suburbia, das weiß man nicht so genau. L.A. Style.

By Jan Peter Wulf 2007-05-15 · Add a comment

Rücksitz-Comedy

, , ,

backseattv.jpg

Während große Fluglinien anfangen, ihr audiovisuelles Bordprogramm in den Sitz-Rückseiten mit Sprach- und Lernprogrammen auszustatten, zielt der Anbieter Sirius auf die quengelnden Kids auf dem Autorücksitz ab: DaimlerChrysler wird 2008 in zwei seiner Minivan-Modelle ein eigens von Sirius zusammengestelltes Kinderprogramm anbieten, das gegen Aufpreis und monatliches Abo abgegolten wird. Später sollen alle Familienmodelle mit Backseat TV ausgerüstet werden. Die Formate kommen von Cartoon Network, dem Disney Channel und Nickelodeon.

By Jan Peter Wulf 2007-05-02 · Add a comment

Der Sprudel-Code

, ,

cola.jpg

Die Story um Coca Cola kennt jeder: Das Rezept kennen ungefähr zwei Leute, und selbst die Konkurrenz scheute davor zurück, es preiszugeben, als es ihnen zugespielt wurde. Anderswo müssen die in den Clan Eingeheirateten bis zur Silberhochzeit warten, bis ihnen das Rezept verraten wird. Jetzt soll es bald eine Open Source Cola geben, alle, die wollen, können am Rezept mitmachen und später evtl. sogar das Marketing mitgestalten. Hoffentlich verderben nicht zu viele Blogger den Saft…

By Jan Peter Wulf 2007-04-30 · Add a comment

Demonstration Spurgröße H0

, , , ,

rentemit30.jpg

Von wegen, wirklich radikale Forderungen seien im Gewerkschafts-Arbeitgeber-Lusturlaub-Geklüngel verloren gegangen. Man muss nur suchen, um sie wiederzufinden. Zum Beispiel auf der Modellbaumesse. Übrigens auch ein klarer Gegentrend zu Smart Mobs und Co.: Diese Demonstranten halten ihren Posten auf der Hobbykeller-Miniaturbahnplatte, bis man sie losreißt. Es lebe die Schmalspur-Revolution.

By Jan Peter Wulf 2007-04-25 · Add a comment

Knut die Kalorie

, , , ,

knutkalorie.jpg

“Ich will aber BERND DAS BROT!” Was sollen die Eltern diesem Wunsch entgegensetzen? Brote, die Misch, Mehrkorn oder andere Funktionsbezeichnungen tragen, werden von early branded bread kinderleicht überflügelt. Jetzt kommt Knut auch als Zuckergebäck, mit okayem Wiedererkennungswert, niedlich, hätte fast zum eigenen Impulskauf gereicht. Wenn das Schule macht in deutschen Bäckereien, Knabber- und Süßwarenmanufakturen, wird die von Horst Seehofer geplante Kampagne gegen junge Dickleibigkeit ein knuddeliges Problem bekommen. Zumal der bärige Umweltminister Knut den Rücken freihält…

By Jan Peter Wulf 2007-04-20 · Add a comment

Das letzte Musikfernsehen

, , , ,

lasttv.jpg

“Hmm, wenn man bei Last.fm und Pandora sein eigenes Radio machen kann, warum dann nicht sein eigenes Musikfernsehen mit Videos, die ich mag?”. Schnell mal “last fm video” eingegeben und gegoogelt. Heraus kommt tatsächlich Last.tv. Ist wohl an mir vorbeigegangen.
Funktioniert so gut, wie social network radio funktioniert: Die Videos entsprechen dem Musikgeschmack und manchmal genau wie beim ichmemoi-Radio eben nicht. Da die Künstler aus Last.fm-Datenbanken gelesen werden, die Clips darauf basierend aber aus YouTube selektiert sind, mogeln sich Handy-Videos, Fan-Slideshows und Interviews dazwischen.
User generated deluxe und die seltsame Unruhe, nach drei Clips müsse doch endlich mal Knut aufs Handy-Werbung kommen, lässt nach einer Weile auch nach… I want my MTV, I got it.

www.last.tv

By Jan Peter Wulf 2007-04-09 · Add a comment


Next Page »