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class, communication, community, computer, content, culture, facebook, identity 2.0, media, myspace, social networks, usa, youth
Der Grabenkampf zwischen MySpace und Facebook ist in den USA im vollen Gange. Wer wird die Nase vorn haben? Wer hat die meisten User? Dies waren die Fragen, die in den letzten Wochen und Monaten fast alle Social Network-Forscher interessiert hatten. Eine Forscherin namens Danah Boyd kommt allerdings zu einem ganz anderen Ergebnis bei der dialektischen Betrachtung dieser beiden Internetkommunikationsplattformen: Facebook und MySpace sind jeweilige Plateaus einer neuen Klassengesellschaft in den USA.
Zitat:
“The goodie two shoes, jocks, athletes, or other “good” kids are now going to Facebook. These kids tend to come from families who emphasize education and going to college. They are part of what we’d call hegemonic society. They are primarily white, but not exclusively. They are in honors classes, looking forward to the prom, and live in a world dictated by after school activities.
MySpace is still home for Latino/Hispanic teens, immigrant teens, “burnouts,” “alternative kids,” “art fags,” punks, emos, goths, gangstas, queer kids, and other kids who didn’t play into the dominant high school popularity paradigm. These are kids whose parents didn’t go to college, who are expected to get a job when they finish high school. Teens who are really into music or in a band are on MySpace. MySpace has most of the kids who are socially ostracized at school because they are geeks, freaks, or queers.
In order to demarcate these two groups, let’s call the first group of teens “hegemonic teens” and the second group “subaltern teens.” (Yes, I know that these words have political valence. Feel free to suggest an alternative label.) These terms are sloppy at best because the division isn’t clear, but it should at least give us a language with which to talk about the two groups.”
Das weiße Bildungsbürgertum tummelt sich demnach auf Facebook und die Minderheiten und prekären Jugendkulturschichten auf MySpace. Wenn man dieser Studie Aufmerksamkeit schenken möchte, dann könnte man zu der Einsicht kommen, dass die These, dass das Internet ein gleichmachendes demokratisierendes Medium darstellte, überdacht werden müsste. Amerikanische Klassenunterschiede und ihre jeweiligen Ideologien haben also ihre Foren gefunden und von permeablem Austausch würde demnach zunächst keine Rede mehr sein.
Das gesamte Essay ist zu finden im Hyperlink unten:
Viewing American class divisions through Facebook and MySpace
By Ji-Hun Kim 2007-06-25 ·
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community, deutschland, myspace, social networks, web 2.0

Das MaFo-Institut Konzept&Analyse kam im Dezember 2006 zu folgendem Ergebnis:
Der erwachsene Prototyp-Blogger ist männlich und trägt Dreitagebart. Er ist bis 29 Jahre alt und führt eine freischaffende Tätigkeit aus. Die körperliche Fitness zählt nicht zu seinen Prioritäten – viele der Intensivnutzer bezeichnen sich als „kaum oder untrainiert“ und „leicht übergewichtig“ bis „stattlich“.
Keine Überraschung. Überraschend jedoch, wie sehr das neue MySpace in Sauberform, Unddu, seine zukünftige virtuelle Demographie antizipiert: Von den 31 abgebildeten Personen sind 25 männlich (das entspricht ziemlich genau der Blogger-Realität), viele Stoppelgesichter lächeln uns an. Ein Männerbund für ihn oder ein Datingpool für sie? Man wird sehen, was das von Web.de aufgebaute Portal wird reißen können.
Zur latenten Adipositas, die den Protoblogger laut o.g. Studie auszeichnet, schweigen wir uns wegen möglicher Verzerrungseffekte bei Thumbnails aus.
Am 19. April startet die öffentliche Testphase.
By Jan Peter Wulf 2007-03-17 ·
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business, marketing, media, money, mp3, music, myspace, pop culture, popkomm, web 2.0
Die Pressestimmen sind einstimmig. Von Besucherrekorden war zu lesen. 17 000 an der Zahl. 817 Aussteller aus 55 Ländern und und und. Fakten und Zahlen sind mal wieder Indikator für die gute Stimmung. Ganz nach dem Motto „Die mageren Jahre sind vorbei“ präsentiert sich die Musikbranche mit einem leicht nach Amphetaminen duftenden, wieder reanimiertem, Selbstverständnis. Die Stände sind wohl wieder größer geworden. Poppiger, vermeintlich peppiger.
Universal strahlt mit einem großen Globus aus gebogenen Holzlatten.Yahoo Music, dieses Jahr zum ersten Mal vertreten, kommt mit einer in die Berliner Messehallen inkorporierte All-American BBQ-Party. Leider ohne Grill, aber mit Kunstrasen, 60er Jahre Caravan, Holzzäunen, Gartenmöbeln, labbrigen Hot Dogs und blondem, vollbusigem Standpersonal. Alles schön bunt und heimelig. Selbst die Digitalen der Branche berufen sich wohl auf den gemütlichen Schrebergarten-Catch-Up. Ebenso das Label Camp. Viel Holz und Rasenimitate. Gerade der recht zentral gelegene Forcetracks-Stand wirkte in dem Surrounding von Baumarkt-Biertischen ein wenig deplaziert. Das mag sich, der dort verweilende, recht gelangweilt schauende Standmensch auch gedacht haben. Der popmoderne Diskurs von Deleuze, Postmoderne und Mille Plateaux wird auf der weltgrößten Musikmesse in ihre ästhetischen Schranken verwiesen. Bittersüß. Neben den positiven Resümees und glücklichen Stimmen der Macher und Offiziellen fiel vor allem der recht hohe Bierkonsum und die gesteigerte Zahl der Tischkicker auf. Bloß nicht an Arbeit denken, will man meinen. Ein leicht inkonsistentes Bild zwängt sich da auf. Schmeckt irgendwie alles wie der dort reichlich ausgeschenkte Prosecco in Dosen. Wie eine Bratwurst für 5 Euro. Wie ein ausgetretener Kaugummi wieder in die Packung gequetscht. Wie ein „authentischer“ Rockact mit 1.0-Abschluß aus der Popakademie Mannheim. Aber was reden wir hier. Es geht ja immerhin ums Business!
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By Ji-Hun Kim 2006-09-27 ·
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internet, music, myspace, neutrality, politics, pop culture, youtube

Schon Herr Schmitz feierte ihre Videos im Netz wie ein Klosterjunge sonst sein Schnitzel. Gold Pants performt bei Chic-A-Go-Go von Leslie and The LY’s ist eine Kernimplosion von Grandmasta Flash, Grace Jones und Marianne Sägebrecht. Optisch fordernd. Goldsuit in Extase. Der neue Superstar.
Nun ist nach halbseidenen Bekennungen zum Heimatland wearetheweb.org am Start. Vorn dabei die gute Leslie Hall und sie schiebt die ganze Geschichte gegen restriktive Massnahmen, Sicherheit und Zensur im Internet in eine musikalische Form. Fighting For Net Neutralilty and Internet Freedom nennt sich die Ansage. Wir wollen mehr…
By Ji-Hun Kim 2006-08-21 ·
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communication, community, marketing, money, myspace, viral marketing
Bereits bei Revver hat man es gesehen. Es geht. Geld damit verdienen, was man ohnehin im Internet tut. Videos posten oder anderen sagen, wie supertoll man etwas findet. Mit Cola und Mentos hat es ganz wunderbar funktioniert. Umso mehr Menschen etwas, was man reingestellt hat, anklicken, desto mehr kommt dabei rum. Die Masse macht die Moneten. Favorite Thingz, bietet Badges an. Das heißt, man setzt auf seinen MySpace-oder was auch immer-Account einen Badge an mit den Dingen, die man mag. Film, Musik also mainly Kulturindustrie. Wer also klick macht, der macht klack im Geldbeutel des anderen. Altes Prinzip. Die Resultate werden wieder alle Unkenrufe strafen.
Link:
What are your Favorite Thingz?
By Ji-Hun Kim 2006-08-09 ·
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