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90s, band, ebay, music, pop culture, sale
Musik und Vermarktung ist keine rein bidirektionale Sache mehr. Bluesurvater Robert Johnson hätte seine Seele dem Teufel verkauft, um Gitarre wie ein Gott zu spielen. Pink Floyd hatten einen Golf zu verkaufen mit ihren Signet obendrauf. Bei den Einstürzenden Neubauten konnte man sich anhand von Aktien an der Band partizipieren und nun das. Der Kariesbazillus des 90er-Chartpop verkauft sich selbst: KOMPLETT! Soll heißen, nach dem Prinzip Abramovic könnte man Inhaber der Band Rednex werden. Cotton Eye Joe u.a., remember?! So heißt es bei dem Verkaufsangebot:
- the buyer gets it all:
The Music - the Trademark - the Band
The Tour - the Record Deals - the Web Site
The Record Releases - the Plans - the Contacts
The Contracts - the Styling - the Catalogue
(all previous hits and recordings)
And of course… … the opportunities… … the future…
ein ziemlicher Rattenschwanz, der da mitkommt. Und sehr hoffnugsvoll klingts obendrein. Wer in DEN Markt der Zukunft will: das Einstiegsgebot liegt bei 1,5 Millionen US Dollar. Eine einmalige Angelegenheit im Popbusiness für eine einmalige Band.
Link:
Pop Band For Sale! - Rednex - Buy Your Own Pop Band!
und zum wieder ins Gedächtnis rufen:
der Zweithit “Alter Papa in der Eiche”
By Ji-Hun Kim 2007-05-23 ·
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culture, dj, interface, mash up, media, mp3, music, pop culture

Die Möglichkeiten, digitale Musikdateien sophisticated auf den Tanzflur zu bringen sind vielfältig. Nach Traktor, Serato, Final Scratch und zig Epigonen in unterschiedlichster Ausführung, kommt nun ab Herbst der Pacemaker: das kompakteste Dj-Tool schlechthin. Passt auf die Handfläche und ist bestückt mit 120 GB-Festplatte, internem Crossfader, EQs, Pitch-und Effektsektion. Was man also nur noch braucht ist ne PA. Nix Mischpult, nix MK2 oder anderen Kram. Einfach in den Verstärker und gut ist. Wie die Haptik sein wird, ist bislang nicht auszumachen. Auch werden wohl alle signifikanten Motoriken des Auflegens über Bord geworfen. Werden bald alle DJs wie Wii-Spieler auf Ecstasy aussehen? Wo doch schon über die Unsexiness des Laptop-Auflegens moniert wurde, hat dies hier dann maximal die Erotik einer getippten SMS. We are curious.
Link:
Pacemaker - The pocket-size DJ system
By Ji-Hun Kim 2007-05-22 ·
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alcohol, cars, hip hop, music, parties, pop culture
To ghost ride, frequently used in the context of “ghost riding the whip” (a “whip” being a vehicle) or simply ghostin’, is when a person puts the car in neutral or allows it to idle and then the driver (and passengers) of a vehicle exit while it is still rolling and dance beside it or on the hood or roof.
Ghost riding is one of the latest trends to be popularized by hyphy culture, which originated in the Bay Area of California. The act is one of the highest forms of “going dumb” and a representation of the style of hyphy.
Link: Ghost ride - Wikipedia, the free encyclopedia
By martind 2007-03-15 ·
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culture, dj, documentary, download, history, kraftwerk, mp3, music, pop, pop culture
Der ohnehin im Augenblick beste Blog für elektronische Musik linkset bietet nun allen New-School-Ravern und Popliebhabern eine satte Portion Musikgeschichtsunterricht an. Einige, also wirklich einige Kraftwerkkonzerte gibt es hier zum Runterladen und zum Anhören. nodeland findet das ganz fantastisch. Allen eventuellen Urheberrechtsdebatten zum Trotz. Das hier ist wahrlich essentiell. Amen.
Link:
KRAFTWERK Concert collection 1971 - 1990
By Ji-Hun Kim 2007-03-14 ·
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genealogy, maps, pop culture, rock, visualization

Der bekannte Musikwissenschaftler Reebee Garofalo hat eine Mappe zur Genealogie der Rockmusik angefertigt. Sehr händisch und sehr schick anzuschauen. Interessant und lehrreich zudem. Das Zoomen lohnt sich und der Autor überlegt sich so etwas für die Küche zuzulegen.
Link:
HistoryShots Genealogy of Pop & Rock Music
By Ji-Hun Kim 2007-02-08 ·
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business, marketing, media, money, mp3, music, myspace, pop culture, popkomm, web 2.0
Die Pressestimmen sind einstimmig. Von Besucherrekorden war zu lesen. 17 000 an der Zahl. 817 Aussteller aus 55 Ländern und und und. Fakten und Zahlen sind mal wieder Indikator für die gute Stimmung. Ganz nach dem Motto „Die mageren Jahre sind vorbei“ präsentiert sich die Musikbranche mit einem leicht nach Amphetaminen duftenden, wieder reanimiertem, Selbstverständnis. Die Stände sind wohl wieder größer geworden. Poppiger, vermeintlich peppiger.
Universal strahlt mit einem großen Globus aus gebogenen Holzlatten.Yahoo Music, dieses Jahr zum ersten Mal vertreten, kommt mit einer in die Berliner Messehallen inkorporierte All-American BBQ-Party. Leider ohne Grill, aber mit Kunstrasen, 60er Jahre Caravan, Holzzäunen, Gartenmöbeln, labbrigen Hot Dogs und blondem, vollbusigem Standpersonal. Alles schön bunt und heimelig. Selbst die Digitalen der Branche berufen sich wohl auf den gemütlichen Schrebergarten-Catch-Up. Ebenso das Label Camp. Viel Holz und Rasenimitate. Gerade der recht zentral gelegene Forcetracks-Stand wirkte in dem Surrounding von Baumarkt-Biertischen ein wenig deplaziert. Das mag sich, der dort verweilende, recht gelangweilt schauende Standmensch auch gedacht haben. Der popmoderne Diskurs von Deleuze, Postmoderne und Mille Plateaux wird auf der weltgrößten Musikmesse in ihre ästhetischen Schranken verwiesen. Bittersüß. Neben den positiven Resümees und glücklichen Stimmen der Macher und Offiziellen fiel vor allem der recht hohe Bierkonsum und die gesteigerte Zahl der Tischkicker auf. Bloß nicht an Arbeit denken, will man meinen. Ein leicht inkonsistentes Bild zwängt sich da auf. Schmeckt irgendwie alles wie der dort reichlich ausgeschenkte Prosecco in Dosen. Wie eine Bratwurst für 5 Euro. Wie ein ausgetretener Kaugummi wieder in die Packung gequetscht. Wie ein „authentischer“ Rockact mit 1.0-Abschluß aus der Popakademie Mannheim. Aber was reden wir hier. Es geht ja immerhin ums Business!
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By Ji-Hun Kim 2006-09-27 ·
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citizen media, communication, culture, democracy, node, opensource, participatory, politics, pop culture, wikipedia
Content Was Always My Favorite Colour
Wähle jetzt schwarz, rot, grün, braun, gelb, grau,
lila: Das Mitbestimmungsrecht des Individuums in der
repräsentativen Demokratie ist im Regelfall beschränkt.
Man geht alle paar Jahre ins Wahllokal und setzt ein
Kreuz in eine vorgegebene Matrix ein.
(Schwerpunkt aus node 10)
Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme, weswegen erst
einmal von Wahlgerechtigkeit gesprochen werden kann.
Doch spätestens, wenn man sich zum Beispiel für eine der
großen deutschen Volksparteien entschieden haben sollte,
die eine Nicht-Mehrwertsteuererhöhung ankündigt, oder die
andere, die zwei Prozent ankündigt, und in gemeinsamer
Sache drei Prozent Erhöhung vereinbart werden, erweist
sich die Beteiligung an der Entscheidungsfindung als
nahezu nichtig, die Einflussnahme des Bürgers auf die
parlamentarische Demokratie unmöglich.
Fakt ist: Die Ausübung der Politik bleibt stets
einer kleinen politischen Elite vorbehalten. Kritik an dem
vermeintlichen Freiheitsgedanken der repräsentativen
Demokratie macht sich breit. Nicht erst seit Neuem: Bereits
seit den 60er Jahren gibt es Bemühungen, die Idee einer
partizipativen, also wahrhaftig teilnehmenden Demokratie
zu verbreiten.
(more…)
By Ji-Hun Kim 2006-09-20 ·
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commerce, downloads, itunes, markets, mp3, music, pop culture
Gestern erfahren: Deutschland ist wohl der größte Markt für kaufbare Downloadmusik, vor USA, UK und Japan. Selbst wenn man den iTunes Store mitrechnet.
ka obs stimmt.
By martind 2006-09-16 ·
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internet, music, myspace, neutrality, politics, pop culture, youtube

Schon Herr Schmitz feierte ihre Videos im Netz wie ein Klosterjunge sonst sein Schnitzel. Gold Pants performt bei Chic-A-Go-Go von Leslie and The LY’s ist eine Kernimplosion von Grandmasta Flash, Grace Jones und Marianne Sägebrecht. Optisch fordernd. Goldsuit in Extase. Der neue Superstar.
Nun ist nach halbseidenen Bekennungen zum Heimatland wearetheweb.org am Start. Vorn dabei die gute Leslie Hall und sie schiebt die ganze Geschichte gegen restriktive Massnahmen, Sicherheit und Zensur im Internet in eine musikalische Form. Fighting For Net Neutralilty and Internet Freedom nennt sich die Ansage. Wir wollen mehr…
By Ji-Hun Kim 2006-08-21 ·
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do it yourself, ich me moi, identity 2.0, pop culture, self expression, social networks
86 million users are not enough for Rupert Murdoch Myspace.com will go regional this summer, opening a branch in German language, too. So MySpace really becomes the new MTV?
By Jan Peter Wulf 2006-07-04 ·
2 comments
history, mp3, music, pop culture, technology
Die Aufschreibung von Geschichte, insbesondere der Popgeschichte bedingt sich durch die Medien der Zeit. In diesem Falle über die Tonträger. Über boingboing stieß man auf diese Seite, die 20 populäre Musikstücke aus den USA als mp3 aus den ersten beiden Dekaden des letzten Jahrhunderts auflistet. Nicht nur aus exotistischen Gründen interessant, sondern auch historisch wertvoll. Wo doch eigentlich die hundert Jahre alten Tonträger sich längst aufgelöst haben sollten.
Link: foldedspace.org: Twenty mp3s of Great Songs from 1901-1920
By Ji-Hun Kim 2006-07-03 ·
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ipod, marketing, movies, pop culture, video, viral
As part of his online diary “My Boring Ass Life“, director Kevin Smith reproduces a recent New York Times article on his persona and the upcoming Clerks 2 movie. The article touches briefly on the various means of ‘marketing’ Smith employed to promote the movie:
He has been cultivating fans on the Web for years, using his production company’s site and his own online diary. In an ingenious new ploy, he has recorded a commentary for “Clerks II” that will be available for free download on iTunes, encouraging viewers to take their iPods to the theater for a second viewing. (Eventually the commentary will also be available on the official movie site, clerks2.com.)
Kevin Smith also employed the Web’s new fondness for video clips to great effect; cf. the large amount of Clerks 2 clips on YouTube.
Link: My Boring Ass Life » Where the Fart Have I Been?!
By martind 2006-06-26 ·
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