node heißt verknüpfen.

Neues im Kontext des Alten verstehen.

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Jour J

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Heute mal wieder bei zwei J-Seiten vorbeigeschaut, Justin TV und Joost: Ersteres hat sich zu einem echten Mitmach-Lifecasting-Kanal gemausert, auf dem man seinem voyeuristischen Hang (keine Sorge, Zuschauer sein ist immer Voyeur sein) frönen kann beim Endlos-Gelaber gelangweiler amerikanischer Kids. Joost bietet mittlerweile jede Menge Sender, deren jeweilige Angebote aber meist noch übersichtlich sind. Dafür gibt es die ersten Feature-Filme in voller Länge, mit echten Werbespots drin, die man nicht skippen kann. Wie im TV eben. Aber nur ein Spot, wie im Internet eben. Für beides gilt: Die Usability ist genial. Bleibt abzuwarten, wann sich beides mit echten Inhalten füllt.

By Jan Peter Wulf 2007-10-06 · Add a comment

Rücksitz-Comedy

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Während große Fluglinien anfangen, ihr audiovisuelles Bordprogramm in den Sitz-Rückseiten mit Sprach- und Lernprogrammen auszustatten, zielt der Anbieter Sirius auf die quengelnden Kids auf dem Autorücksitz ab: DaimlerChrysler wird 2008 in zwei seiner Minivan-Modelle ein eigens von Sirius zusammengestelltes Kinderprogramm anbieten, das gegen Aufpreis und monatliches Abo abgegolten wird. Später sollen alle Familienmodelle mit Backseat TV ausgerüstet werden. Die Formate kommen von Cartoon Network, dem Disney Channel und Nickelodeon.

By Jan Peter Wulf 2007-05-02 · Add a comment

Das letzte Musikfernsehen

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“Hmm, wenn man bei Last.fm und Pandora sein eigenes Radio machen kann, warum dann nicht sein eigenes Musikfernsehen mit Videos, die ich mag?”. Schnell mal “last fm video” eingegeben und gegoogelt. Heraus kommt tatsächlich Last.tv. Ist wohl an mir vorbeigegangen.
Funktioniert so gut, wie social network radio funktioniert: Die Videos entsprechen dem Musikgeschmack und manchmal genau wie beim ichmemoi-Radio eben nicht. Da die Künstler aus Last.fm-Datenbanken gelesen werden, die Clips darauf basierend aber aus YouTube selektiert sind, mogeln sich Handy-Videos, Fan-Slideshows und Interviews dazwischen.
User generated deluxe und die seltsame Unruhe, nach drei Clips müsse doch endlich mal Knut aufs Handy-Werbung kommen, lässt nach einer Weile auch nach… I want my MTV, I got it.

www.last.tv

By Jan Peter Wulf 2007-04-09 · Add a comment

Apfelfernsehn

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Apple hat seine neue TV-Applikation vorgestellt. Damit scheint ein weiterer Schritt Richtung Medienkonvergenz getan: Apple TV zwischen PC oder Mac und TV-Gerät schließen und die Inhalte vom Computer auf dem TV-Bildschirm anzeigen lassen. Stehende und bewegte Bilder aus den Bildprogrammen wie Photoshop Elements oder iPhoto werden in hochauflösendem Format angezeigt. Aber: Das Ganze funktioniert nur auf Breitbandgeräten und nur mit iTunes, womit der Long Tail-Traum YouTube an dieser Stelle ein böses Erwachen findet, genauso wie andere Portale wie Sony Connect hier das Nachsehen haben. Also: Eher ein Schritt Richtung Exklusivität - im Sinne von Ausschluss - als in Richtung Konvergenz.

www.apple.com/de/appletv

By Jan Peter Wulf 2007-03-27 · Add a comment

Jedes neue Medium beinhaltet seinen Vorgänger

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Das sagt McLuhan. Joost folgt diesem Ansatz als neues Fernsehen im Internet geradezu in Reinform. Besonders retrograder chic: Beim Ausmachen (!) des Programms erscheint der fantastische Switch Off-Effekt der Apparate jener längst erloschenen Bildröhren-Generation, vor denen uns unsere Eltern verrückterweise ohne Bleiweste haben sitzen lassen.

By Jan Peter Wulf 2007-03-15 · Add a comment

Joost

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Janus Friis und Niklas Zennström haben bereits einiges im Internet bewegt. Gutes Geld verdient haben die dabei auch noch. Zuerst entwickelten sie Kazaa, was Anfang dieses Jahrzehnts die Popularität von Filesharing noch größer werden ließ und erst im letzten Jahr wurde das zweite große Ding von ihnen für 2,6 Milliarden Dollar an ebay verkauft: das weltweite Voice-Over-IP-Telefonsystem Skype. Da lacht man fast über den YouTube-Deal, wo es doch fast eine Milliarde weniger gewesen ist, die da über den Tisch flutschte. Nun stehen Friis und Zennström an, das TV im Netz zu revolutionieren. Joost heißt die ganze Sache, spuckt große Töne und ist -wie so vieles im Web 2.0- noch beta. Über hybrides P2P soll jedoch ein ganz individuelles TV-Erlebnis für den User zustande kommen. Und die ersten Projekte der smarten Skandinavier zeigen, dass auf jeden Fall mit einigem zu rechnen sein kann. Mehr dazu im Link unten via Wired:

Wired News: Why Joost Is Good for TV

By Ji-Hun Kim 2007-01-17 · Add a comment

Neuigkeiten aus dem Mutterland des Unterhaltungs-TV: Downloading schadet dem Fernsehen nicht.

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CBS bestätigt: Downloaden lässt, ganz ähnlich wie bei Musik, die Leute mehr Fernsehen schauen als sonst, nicht umgekehrt. Eine Umfrage bestätigt, dass durch das Sharen von Fernsehsendungen und durch die modifizierte Sehweise mehr Fans rekrutiert werden können als sonst. Premiere, der Pay-TV-Sender, kam dem schon entgegen und zeigte bereits am 11. und 12.11 jeweils elf Folgen am Stück von der US-Serie Invasion. Das, was man nur aus stundenlangen Lost- oder Mighty Boosh-Sitzungen vorm Rechner kennt, wird also Fernsehrealität. Und auch da zeigte sich, dass das nicht an Sende- und Werbezeiten  gebundene Seriengucken, weitaus intensiver und “mehrere Folgen am Stück” ablief. Nun zeigte nicht nur der Erfolg des Colbert Report, dass Internet-TV der nachhaltigen Promotion dienen kann.  Comedy Central baut ihr Motherload um und will wohl, dass nach dem Herausnehmen der Colbert-Clips aus YouTube, die jeweiligen Folgen nun jedoch auf dieser Plattform zu finden sind. Auch zum Sharen und Embedden.

Link:

Poll–downloading leads to more TV watching

By Ji-Hun Kim 2006-11-22 · Add a comment

Tail me more: Bald alle Musikvideos verfügbar?

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In node 7 stellen wir noch anhand der Long Tail-Theorie die Idee in den Raum, dass ein Medium wie z.B. ein Musik-Fernsehsender doch sein ganzes Archiv zur Verfügung stellen solle, um z.B. über pay-per-view oder pay-per-download Einnahmen damit generieren z können. YouTube steht nun in Verhandlungen mit Majors wie Warner und EMI. Das Ziel: Alle Videos zeigen können und das binnen 18 Monaten. Doch hier ist ein ganz anderer Long Tail zu erwarten: Denn die rechtliche Grundlage ist prekär. Jeder, der einst an der Produktion der teilweise Jahrzehnte alten Videos federführend teilgenommen hat, sei es Regisseur, Produzent oder Künstler, könnte seine Rechte geltend machen. Eine Problematik, die uns auch erst nach der Idee bewußt geworden ist - YouTube dürfte es da ähnlich gehen. Insofern wird es wohl noch eine Weile länger dauern, bis die Gleichung YouTube = alle Videos aufgeht. Bei der derzeitigen Angebotstiefe und -breite durchaus zu verschmerzen.

By Jan Peter Wulf 2006-08-26 · Add a comment

test pattern

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in television times, they used to call it test pattern when the signal was down…

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By Jan Peter Wulf 2006-08-15 · Add a comment